el altar, sangay Parque National Sangay, Ecuador
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Natur - Wassersysteme

1. Flüsse und Seen

Das hydrographische System enthält 69 Unterflussgebiete (Becken, Wassereinzugsgebiet) erster Ordnung, 54 zweiter Ordnung und acht dritter Ordnung, die den grossen Untersystemen der Flüsse Pastaza, Santiago, Cañar und Chimbo angehören. Sie nehmen 5177 km2 der totalen Parkoberfläche ein.

Der grösste Teil dieser Wasserressourcen wird für die Bewässerung in der Agrikultur genutzt. Durch die Flüsse Cebadas, Chambo, Guargualla, Alao, Tingo, Cullebrillas, Guayllamamba und Silante werden weitverstreute Einflussgebiete erschlossen.

Die Erzeugung von Wasserelektrizitaet der Hauptwasserkraftwerke des Landes entsteht aus den Wassermengen einiger Flüsse, die im PNS entspringen (Alao, el Osagoche, el Atillo, Nebenflüsse des Chambo und des Pastaze) und das Wasserkraftwerk Agoyán ernähren.
Die Flüsse Pulpito, Llavircay und Jubal entspringen im südlichen Sektor des Parkes und sind Nebenflüsse vom Paut, dessen Wasser zehn Turbinen des Wasserkraftwerkes "Daniel Palacios" bewegen.

Es existieren auch andere Bewässerungs- und Wasserelektrizitätsprojekte, welche das Potenzial der Wasserressourcen des PNS nutzen.

2. Verteilung der Gewässer auf die Sektoren

Die Haupt-Wassersysteme sind folgendermassen auf die verschiedenen Sektoren des Nationalpark verteilt:

Sektor El Altar

- Laguna Joyonuda

Der See Joyonuda befindet sich in einer Ebene auf etwa 3800m ü.M. Sein Wasser ist sehr klar und sauber.

- Laguna Estrellada


Die Lagune Estrellada ist etwas kleiner als die Joyonud, besitzt aber ebenfalls sehr klares Wasser und wird von hohem Gras umrandet.
Sie liegt auf 3900m ü.M. in der Nähe der Puerta de Tambillo.

- Laguna Mandur

Die Lagune Mandur ist ziemlich klein und liegt am Fusse der südlichen Seite des Vulkans Altar.

- Laguna Azul


Eine grössere Lagune, die nahe dem Vulkan Altar liegt und kristallines Wasser besitzt, in welchem sich die Silhouette eines Teils des Vulkanes wiederspiegelt.



- Laguna Pintada o Laguna Verde


Sie ist die grösste Lagune des Seensystems. Der Abfluss wird über einen Wasserfall gebildet und als Rio Collanes Chico führt das Wasser bis in den Oriente.

- Laguna Amarilla

Sie ist die Kraterlagune des Vulkans El Altar und befindet sich etwa auf 3900m ü.M. Das Wasser dieser Lagune ist gelblich gefärbt und ihr Abfluss bildet gleichzeitig den Ursprung des Rio Blanco.



Sektor Sangay

- Río Volcán

Dieser Fluss entspringt dem Vulkan Sangay. Seine Wasser sind klar und sehr sauerstoffreich, was für viele Fische optimale Habitatbedingungen schafft.



- Ríos Yanayacu, Culebrillas y Timarán

Auf dem Weg zum Vulkan Sangay muss man diese sich schlängelnden Flüsse mehrmals überqueren. Sie führen sehr sauerstoffhaltiges Wasser, das vielen Forellenpopulationen optimale Bedingungen erstellt.

Sektor: Tungurahua

- Laguna Patococha

Natürliches Gewässer auf 3140m ü.M., das vom Dorf Palitahua einen 2.5-stündigen Fussmarsch entfernt liegt.
Der Ort ist geeignet um Vögel wie Gligles zu beobachten.
Will man den Vulkan Tungurahua besteigen, wird man an diesem See vorbeikommen.

- Laguna Oriente

Dieser See wurde wie auch alle anderen dieses Sektores auf natürliche Weise gebildet und liegt in einem Gebiet, das früher auch zum Nationalpark gehörte.
Für Paramo-Oekosysteme typische Vögel lassen sich hier gut beobachten und auch das Fischen von Forellen ist erlaubt. Die Laguna Oriente wurde in einem guten Zustand erhalten und ist auch auf dem Weg zum Vulkan Tungurahua anzutreffen.

- Laguna Yahuarcocha o Redonda


Liegt auf dem Weg zum Vulkan Tungurahua und ist für die Beobachtung von Gligles-Vogelkolonien sehr gut geeignet. Die Laguna Yahuarcocha wird wegen ihrer runden Form auch Laguna Redonda genannt.

- Laguna de Minsas

Diese Lagune befindet sich unmittelbar an der Grenzlinie zum Nationalpark im Südosten des Vulkan Tungurahuas. Ihr Zufluss ist der Río Ulba.
Auf dem Rückweg vom Vulkan Tungurahua durch die Sektoren Runtún und Ulba nach der Stadt Baños kommt man an dieser Lagune vorbei. Hat man etwas Glück, lassen sich hier Rehe und Wölfe beobachten.

- Río Puela

Durch den Fluss Puela entsteht eine sehr attraktives Landschaftsbild, was viele Besucher anlockt. Aber auch viele Tiere halten sich hier auf, denn der Fluss führt eine reichliche Menge Wasser.

Sektor El Placer

- Laguna Negra

Diese, auf 4000m ü.M. an der Grenzlinie des Nationalparks liegende Lagune führt sehr klares Wasser. Aus ihr entspringt unter anderem der Fluss Alao.



Sektor Atillo

- Laguna de Atillo o Colay

- Laguna Magdalena

- Laguna Negra

Sektor Ozogochi

- Laguna Magtayán

Auf natürliche Weise entstandene Lagune innmitten einer typischen Paramo-Landschaft.



- Laguna Cubillín

Sie ist etwas kleiner als die Laguna Magtayán und liegt umittelbar neben ihr.



Sektor Llushin-Palora

- Río Llushin Chico y Grande

Flüsse mit sehr sauerstoffreichem und klarem Wasser. In gutem Zustand erhalten.


Rio Llushi-Grande
Foto: Darwin Rivadeneira

- Río Pastaza

Der Rio Pastaza ist einer der grössten im ecuadorianischen Oriente.



- Rio Palora

Der Rio Palora ist für den ecuatoranischen Oriente ein sehr wichtiger Fluss. Das von ihm geführte Wasser ist von ausserordentlich guter Qualität. Deshalb sind die ihn umgebenden Täler sehr fruchtbar und von einer üppigen Vegetation bedeckt.



Sektor Sardinayacu

- Lagunas de Sardinayacu

Dieses Seensystem besteht aus zwei grösseren und einer kleineren Lagune. In ihren Wasser leben Fische wie die Sardinen, woher die Lagunen auch ihre Namen haben.
Die Seen sind wegen der dichten, diese umgebenden Vegetation relativ schwierig zu erreichen.



Sektor Abanico

- Río Abanico

Der Rio Abanico führt sehr sauerstoffreiches und klares Wasser.



Loma de Tigrillo, Vereinigung der beiden Flüsse Abanico und Upano

- Río Upano

Der Rio Upano entspring der Laguna Negra im Sektor Atillo.


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