el altar, sangay Parque National Sangay, Ecuador
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Natur - Besonderheiten

Der Nationalpark Sangay ist der dritt grösste Nationalpark in Ecuador und wegen der grossen Vielfalt an Flora und Fauna auch einer der bedeutungsvollsten.
Viele Regionen sind extrem abgelegen und total menschenleer, insbesondere die Gebiete um den
aktiven Vulkan Sangay herum.
Diese Abgeschiedenheit ist der Grund warum sich hier die letzten Rückzugsgebiete überaus selten gewordenen Tierarten wie Brillenbären, Pumas, Tapire, Ozelote, Jaguarandis und Stachelschweine befinden.

Brillenbär (Tremarctos ornatus, Oso de Anteojos)

Tremarctos ornatus - Familie: Ursidae

- Wissenschaftlicher Name: Tremarctos ornatus

- Beschreibung: Der Brillenbär misst zwischen 1.20 und   1.80m. Die Farbe seines Körperfells ist meist schwarz oder   dunkelbraun. Um seine Augen hat er zwei weisse Kreise   oder manchmal auch nur Halbkreise. Oft sind sie auch vom   Kopf bis zum Brustbereich weiss gefärbt.

- Lebensraum und Ernährung: Brillenbären ziehen als Habitat   Bergwälder zwischen 1900 und 2350m ü.M vor. Sie werden   aber auch in Paramos auf über 3400m ü.M. beobachtet.
  Sie ernähren sich von Früchten und anderen nährstoffreichen Teilen von Bromelien, aber auch von Insekten und Nagetieren.

- Verteilung: In den Anden von Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und im Osten von Bolivien. In   Ecuador kommen Brillenbären in Paramos beider Anden-Gebirgsketten vor.

Brillenbären sind im Nationalpark wegen der Zerstörung ihres Habitats durch den Menschen und der Jagd auf sie leider nur noch selten. (Neben Bild)

Tapir (Danta amazónico und Dantas de montaña)

Tapirus pinchaque Tapirus terrestris
- Familie: Tapiridae

- Wissenschaftlicher Name: Tapirus terrestris,Tapirus pinchaque

- Beschreibung: Es gibt insgesamt vier Tapirarten; im Nationalpark Sangay kommen zwei davon   vor. Der Bergtapir (Tapirus pinchaque) ist die kleinste der vier Arten. Bergtapire haben im   Gegensatz zu den subtropischen Tapiren ein dichtes, rötlich-braunes bis schwarzes Fell auf einer   dicken Haut, was sie vor den tiefen Temperaturen in den Anden schützt. Bergtapire sind etwa   1.80m lang und 0.90m hoch.


Im Nationalpark Sangay ist vieles noch unerforscht. Beispielsweise gibt es keine komplette Studie der Flora.
Für Botaniker ist wohl die Tieflandzone besonders interessant, weil sich dort viele Orchideenarten befinden.

Zapato de la virgen
Familie Orchidaceae
Familie Orchidaceae
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