el altar, sangay Parque National Sangay, Ecuador
  home    nationalpark  besucherinformationen   fotogalerie     sitemap     links      kontakt   
Allgemeines Anreise Attraktionen im Park Verhaltensregeln Infozentren
 
  Sektor El Altar  
  Sektor Atillo  
  Sektor Sangay  
  Sektor Alao  
  Sektor Osogochi  
  Sektor cañar  
  Sektor Macas  
  Sektor Rio Negro  
  Sektor Tungurahua  
Attraktionen im Park - Sektor Osogochi

Im Sektor Osogochi wird einem eine andinische Landschaft mit kleinen Indio-Bauerndörfern, die umittelbar an der Grenze zum Park liegen, präsentiert.
Attraktiv ist der Sektor vorallem wegen den zwei grösseren Seen, der Laguna Magtayán und der Laguna Cubillín.
Das schöne Landschaftsbild, das durch diese zwei Seen entsteht, wird umso trauriger bei der näheren Betrachtung. Die Spuren von Abfall und die Zerstörung der ursprünglichen Paramovegetation sind deutlich sichtbar. Trotz dem Verbot, wird hier die Vegetation immer noch niedergebrannt, denn dadurch soll nach Meinung der Bauern besseres Gras für ihre Kühe nachwachsen.
Früher war der Sektor für die Fischerei sehr wichtig. Heute ist dies aber verboten.
Es existiert ein von den Anwohnern konstruierter Pfad, der einem in etwa 8 Studen nach Atillo führt. An einem schönen Tag ist es auch möglich, um den See zu wandern. Auf etwa 4000m ü.M. ist das Klima hier sehr windig und eher kühl.

Die Lagunen Magtayán und Cubillín

Die Laguna Magtayán liegt von der Panamericana ca. 34km entfernt. Sie ist die grössere der zwei Seen. Ihr Ufer besteht aus einem kleinen Sandstrand, an dem sich oftmals eine Gruppe von Indios aufhält. Der starke Wind verursacht Wellen und der See erscheint einem wie ein kleines Meer.

Laguna Magtayán Laguna Cubillín

Die Laguna Cubillín grenzt unmittelbar an die Laguna Magtayán an und erscheint etwas ruhiger.

Nicht selten werden hier Enten und Vögel wie zum Beispiel Gliglis und Curiquingues beobachtet. Ansonsten haben sich die Tiere wegen dem ständigen menschlichen Einfluss und der Jagd aus diesem Sektor zurückgezogen.

Flora

Trotz des Abbrennen der Vegetation, blühen da und dort noch einige typische Paramo-Pflanzenarten. Der Rest der Vegetation besteht vorallem aus niederwüchsigen Grasarten.

  Achupalla

Abgebrannte Vegetation

Fauna


Ausser den Kulturtieren der Bauern (Vicuñas, Pferde, Schweine, Schafe, Esel und Hunde) und einigen Vogelarten wie Gliglis und Curiquingues, gibt es im Sektor Osogoche kaum Fauna zu sehen.

Bauer mit einer Vicuña-Herde

Curiquingue  

Die Gemeinschaften von Osogochi, Totoras und Gulahuaicu

Dies sind kleine andinische Ortschaften, die von Indio-Bauern bewohnt werden. Sie liegen unmittelbar an der Parkgrenze und benützen teilweise gegen das Gesetz auch Land des Nationalparks, um ihr Vieh weiden zu lassen.
Ihre Hütten bauen sie aus Stroh, deren Dächer sie mit Zopfmuster schmücken. Dadurch und mit der farbigen Kleidung der Indios und ihren Lama- und Schafherden entsteht eine wunderschöne Idylle, die genau dieses einfache Leben in einer ländlichen Abgeschiedenheit wiederspiegelt.
Von der Panamericana ist Totoras 14km, Gulahuaicu 23km und Osogochi 32km entfernt.

Comunidad de Ozogochi

Strohhaus der Indios Packesel

Anreise

Mit dem Auto fährt man auf der Panamericana von Riobamba aus Richtung Süden. Dabei führt die Strasse durch die Ortschaften Guamote und später durch Alausí. Dann erscheint eine Abzweigung nach links, die mit einem Schild gekennzeichnet ist ("Lagunas Ozogoche, 36km"). Auf einer steinigen Landstrasse rumpelt man durch die Ortschaften Totoras und Gulahuaicu, bis man in Osogoche ankommt. Die Strasse führt fast bis zum Seeufer der Laguna Magtayán, sodass man nur etwa 10min laufen muss. Die Fahrt Riobamba - Lagunas de Osogoche dauert mit dem Auto 2.5 Stunden.
Es soll auch Buse nach Osogoche geben, die von Riobamba aus fahren. Erkunden kann man sich beim Umweltministerium in Riobamba oder bei einem Reisebüro.
  webmistress to  Δ  top letzte aktualisierung am 16.08.03 0:34  
web.sequenz.ch