el altar, sangay Parque National Sangay, Ecuador
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Attraktionen im Park - Sektor Atillo

Im Sektor Atillo findet man eine natürliche Landschaft, welche aber durch den Bau der Strasse Guamote-Macas beträchtlich gestört wird. Früher war dieser Sektor für die Beobachtung von Fauna beliebt, doch durch diese Strasse, die aber bis heute noch nicht fertiggestellt wurde, wird leider die ganze Raumstruktur dieses Sektors kaputt gemacht und somit das Gleichgewicht der Natur beträchtlich gestört.

Strasse Guamote - Macas

Trotzdem wird die Landschaft als aesthetisch angenehm empfunden, vorallem wegen dem Seensystem, das sich etwa 8km vom Dorf Atillo, aber schon innerhalb des Nationalparkes befindet. Dieses ist ohne grosse Anstrengungen zu erreichen, was der Existenz dieser Strasse verdankt wird. Diese führt naemlich direkt an diesem Seensystem vorbei.

In diesem Sektor, in unmittelbarer Naehe der Lagunen, befindet sich ein Parkhaus des Umweltministeriums. Die Parkhüter geben dort Auskunft ueber mögliche Aktivitaeten und fuehren die Kontrolle der eintretenden Besucher durch. Auch wird von dort aus dafür gesorgt, dass keine verbotenen Aktivitaeten, wie zum Beispiel das Abbrennen der Paramovegetation, wie dies immer wieder von den Bewohnern der Comunidades gemacht wird, durchgefuehrt werden.

Neben dem Seensystem ist eine weitere Attraktion die Dorfgemeinschaft von Atillo. Dort lebt ein andinisches Bauernvolk in sehr einfachen Verhältnissen, welches viele ihrer Traditionen beibehalten hat.

Ein weiterer sehr interessanter Aspekt dieser Zone ist der bemerkenswerte Uebergang zweier Oekosysteme inneinander, nämlich das des Paramos und dem "Bosque nublado".
Die abrupte Aenderung der Vegetation ist auffaellig und sehr interessant. Fährt man der Strasse entlang Richtung Purshi, ist dieser Uebergang gut zu beobachten. Beim Seensystem befindet man sich noch in einem typischen Paramo-Oekosystem, das vorallem vom der Grasart Stipa ichu bewachsen ist und in dem das Fehlen von Baeumen auffällt. Der Uebergangspunkt befindet sich gerade etwa auf der Hoehe des Parkhauses. Der Uebergang zu einem allmaehlich dichten und dunklen Wald ist fliessend.

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