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Attraktionen
im Park - Sektor El Altar - Valle Los Collanes & Vulkan
Altar
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1. Anreise, Wanderung und die Attraktivitäten
Ausgangsort für die Wanderung zum Vulkan El Altar ist die Stadt
Riobamba. Von hier kann man mit dem Bus über Penipe bis nach
Candelaria fahren. Die Fahrt dauert ca. 1.5 h. Uebernachtungsmöglichkeiten
gibt es im Dorf Releche, welches von Candelaria etwa einen halbstündigen
Fussmarsch entfernt ist. Voranmeldung ist hier aber unbedingt nötig,
denn die Hacienda von Oswaldo Cedeño ist die einzige in diesem
kleinen Dörfchen. Hier bietet sich auch die Möglichkeit,
einen Führer und Pferde zu mieten (pro Pferd: 10 USD/Tag), was
aber nicht unbedingt nötig ist. Weitere notwendige Informationen
können hier bezogen werden.
Nicht zu vergessen ist die Parkeintrittsgebühr, die beim Parkhaus
Releche zu bezahlen ist.
Parkhaus in Releche

Für die Wanderung notwendige Verpflegung sollte man sich besser
schon in Riobamba besorgen. In Candelaria gibt es wohl einige kleinere
Läden, auf deren Öffnungszeiten aber keinesfalls Verlass
ist. Frisches Brot, Wasser und verschiedene Snacks sind hier aber
erhältlich.
Für die Wanderung zum El Altar von Releche aus und zurück
sollte man mindestens zwei Tage einberechnen. Es ist also eine Übernachtung
im Nationalpark vorzuplanen. Nicht weit vom Valle Collanes gibt es
einige Cabañas, die man für eine Nacht beim Besitzer der
Hacienda Releche von Oswaldo Cedeño mieten kann. Eine Übernachtung
kostet ca. 5 USD.
Cabañas (Hütten)

Wer aber nach etwas mehr Abenteuer sucht, kann auch in der Höhle
von Machay übernachten. Sie ist vor Regen geschützt, jedoch
nicht von der eisigen Kälte in der Nacht. Unbedingt eine Isoliermatte
und einen warmen Schlafsack mitnehmen!
Cueva de Machay (Höhle von Machay)

Die Wanderung von Releche zu der Höhle oder zu den Hütten
dauert etwa sieben Stunden und ist sehr streng (Pausen sind einberechnet!)
. Der Pfad ist steil und zum Teil sehr sumpfig. Trotzdem ist es eine
schöne und sehr abwechslungsreiche Wanderung, die einmal durch
den Wald, dann über Wiesen und durch grössere und kleinere
Bäche führt.
Flora
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Auf dem Weg sind viele Pflanzen, Sträucher
und vereinzelt auch Bäume anzutreffen, die typisch für
diesen Sektor sind. |
| Lupinus sp. |
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Am nächsten Morgen geht es dann weiter durch das Valle Collanes.
Geweckt wird man vom Tageslicht und Vogelgezwitscher ca. um 6.00 Uhr
früh. Doch je früher desto besser, denn zu späteren
Tageszeiten zieht meist Nebel auf. Die Wanderung führt durch
das Tal von Collanes, durch welches man sich selbst einen Weg bannen
muss. Gummistiefel sind hier von Vorteil, denn das Gebiet ist sehr
sumfpig. Es ist ein Tal, das von mehreren Bächen durchflossen
wird, von Geröll überdeckt ist, welches von früheren
Felsstürzen stammt. Ein paar wenige Kühe weiden hier, die
den Indigenas von Releche gehören.
Valle Los Collanes
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Sicht zurück, auf dem Weg zum
El Altar. |
Dann kommt der Aufstieg zur Kraterlagune Amarilla und zum Vulkan El
Altar. Dies ist das strengste Stück, denn der Weg ist zwar relativ
gut, aber sehr steil. Im letzen Teil muss sogar geklettert werden.
Man wird jedoch mit einer grandiosen Aussicht auf das Valle los Collanes
belohnt.
Hier trifft man auf eine sehr vielfältige Flora, die typisch
für Paramo-Ökosysteme ist.
Flora
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Gentiana cernua
Gentianaceae |
Die Wanderung bis zur Lagune dauert etwa vier Stunden. Auf fast 4000m
ü.M. trifft man dann auf den Vulkan und seine gelbliche Kraterlagune.
Ein faszinierendes Landschaftsbild. Vegetation gibt es hier fast keine,
nur noch vereinzelt ein paar Polsterpflanzen. In der Stille hört
man manchmal Eisstücke von den Gletschern der Vulkanspitzen fallen.
El Altar und die Kraterlagune Amarilla
Der Abstieg bis zum Ausgangslager und später zurück nach
Releche erfolgt dann natürlich schneller und ist noch am gleichen
Tag möglich.
3. Übernachtungsmöglichkeiten
Releche:
Hda. Releche
Refugios Capac Urco
de: Oswaldo Cedeño P.
Entfernung zum El Altar: 8.5km
Valle Collanes:
Cabañas (ca. 5 USD/Nacht, Platz für 20 Personen, Voranmeldung!)
oder
Höhlen von Machay (auf 3750m ü.M.)
4. Beste Jahreszeit für die Wanderung
Nach Angaben des Parkhüters sind die für die Wanderung geeignetsten
Monate von der zweiten Hälfte des Septembers an bis Ende Januar.
In diesen Monaten sind die Temperaturen etwas höher und das Wetter
eher sonnig.
5. Ausrüstung
-warmer Schlafsack, evt. Zelt
-warme Kleidung (Kalte Nacht!) und gutes Schuhwerk
-genügend Wasser
-Gummistiefel
-Regenjacke
-Sonnenschutz |
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