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Attraktionen
im Park - Sektor El Altar
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Der Sektor El Altar wird vorallem wegen den schönen Panoramaaussichten
besucht. Trotzdem zeigen sich hier nur wenige Besucher, da die Attraktionen
nicht einfach zugänglich sind.
Die Hauptattraktion ist der Vulkan El Altar, der schon seit vielen
Jahren nicht mehr aktiv ist. Dieser ist mächtig und gleicht mit
seinen vielen weissen Spitzen und deren kreisförmigen Anordnung
einer Diamantenkrone. Seine sehr aussergewöhnliche Formung, macht
ihn zu einem der schönsten Berge ganz Ecuadors.
Von den Indigenas wird der Vulkan El Altar "Capac-Urcu"
genannt, was soviel bedeutet wie "Grossartiger, erhabener Berg".
Sein Name El Altar verdient er jedoch den Spaniern, welche in ihm
die gotischen Altare ihrer fernen Heimat, dem Imperium Spanien, sahen.
Auch seine Spitzen erhielten ihre Namen von den Spaniern: Canónigo,
Tabernáculo, Frailes, Obispo, Monjas, Acólito, etc.
Die meisten Besucher kommen in diesen Sektor, um die Mächtigkeit
des Altares und seinen gelblichen in seinem Krater liegenden See,
die Laguna Amarilla, zu bewundern. Weniger um einen seiner Gipfel
zu erreichen, denn dies soll nicht einfach sein.

Dieser Sektor ist aber auch interessant wegen des Seensystems, welches
im Rücken des Vulkanes Altar liegt. Dies ist mit minderen Anstrengungen
zu erreichen und bietet ebenfalls wunderschöne und eindrückliche
Aussichten. Man erreicht das Seensystem von dem Dorf Inguisay aus,
anders als den Vulkan und seine Kraterlagune, die vom Dorf Releche
aus besser zu erreichen sind.

Demnach gibt es also zwei Möglichkeiten, in den Sektor Altar
einzutreten: Von Releche oder von Inguisay aus.
Nach Releche gelangt man von Riobamba aus folgendermassen:
Nachdem man auf der asphaltierten Strasse Riobamba-Baños etwa
25km gefahren ist, gelangt man zu dem Dorf Penipe. Von dort aus muss
man noch etwa 12km auf einem kiesigen Landweg fahren, bis man in dem
Dorf Candelaria und etwa fünf Minuten später in Releche
ankommt. Von Releche aus führt ein Wanderpfad bis zum Valle de
Collanes und später an die Laguna Amarilla, am Fusse des El Altars.
Um nach Inguisay zu gelangen fährt man zuerst auch auf der Strasse
Riobamba- Baños. Nach einer 10minütigen Fahrt biegt man
auf die Strasse nach den Dorf Cubijes ab. Von dort führt die
Strasse weiter durch die Dörfer Quimiage, Puelazo und Piñan,
bis man schliesslich nach ca. 1h in Inguisay ankommt. Das Parkhaus
der ehemaligen INEFAN (Ecuadorianisches Waldinstitut für Naturschutzgebiete
und Waldleben), welches von der in Inguisay lebenden Bevölkerung
zur Verfügung gestellt wird, befindet sich dort wo auch die Strasse
aufhört.
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