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Attraktionen
im Park - Sektor Alao - Laguna Negra & El Placer
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1. Sehenswertes im Sektor El Placer
Die Laguna Negra ist ein faszinierender kleiner See, der genau an
der Grenzlinie zum Park liegt. Seit langer Zeit schon existiert ein
Wanderweg zu dieser Lagune, der dann weiter bis zu den Thermalquellen
El Placer fuehrt. Frueher diente dieser Weg der, vor langer Zeit in
einem kleinen Dörfchen, weit im Innern des heutigen Nationalparks,
lebenden Bevölkerung. Als jedoch das Gebiet zum Nationalpark
deklariert wurde, mussten die Bauern weiter nach unten ins Tal ziehen
und der Weg dient heutzutage nur noch Trekkingtouristen, die die Schönheit
der auf 4000m liegenden Laguna Negra bewundern wollen.
Die Lagune liegt auf den Ausläufern des mächtigen Altarmassivs
(5.320 m) und bei guter Sicht sind dessen neun schneebedeckten Gipfel
zu sehen.
Auf dieser Hoehe herrscht ein windiges und kaltes Klima, welches fuer
das Andenhochland typisch ist.
Durch das grün-blaue Wasser der Laguna Negra ist der Grund nicht
zu sehen. Ausser ein paar Enten benutzen nur wenige Tiere dieses Oekosystem
als Lebensraum, da es harte Lebensbedingungen bietet.
Die Lagune ist der Ursprung des Río Alao, der sich später
durch das ganze Tal von Alao schlängelt.
| Laguna Negra
(4000m ü.M.) |
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Auch die Vegetation rund um den See ist spärlich, es wachsen
hier nur kleine Pflanzen. Dieses sind Pflanzen des Paramos, wie sich
das Ökosystem des Andenhochlandes nennt. Folgende Pflanzen- und
Tierarten sind hier anzutreffen:
Flora
Auf dem Weg vom Dorf Alao zu der Ebene von Cusmi pacha trifft man
auf viele einheimische Pflanzenarten:

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Bromarea caldasii ssp. Caldasii
Familie Alstroemeriaceae |
Calceolaria hyssopifolia
Familie Scrophulariaceae |
In der Umgebung der Laguna Negra, auf 4000m ü.M wachsen kaum
noch Pflanzen oder nur sehr kleinwüchsige wie:
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Ranunculus guzmanii
(Rosa de los Andes)
Familie Ranunculaceae) |
Gentiana sedifolia
Familie Gentianaceae |
Wälder gibt es zwei verschiedene:
Bis auf 3600m ü.M. dominiert ein Mischwald.
Von 3600-4100m ü.M. wird der Wald von der Art Polylepis sp. dominiert.
2. Wanderung zur Laguna Negra und nach
"El Placer"
"El Placer" ist ein paradiesischer Ort, versteckt zwischen
zwei Gebirgsausläufer der Anden. Die Wanderung nach "El
Placer" ist deshalb sehr beliebt, weil es hier heisse Thermalquellen
gibt. Es ist eine lange strenge Wanderung, die dann aber auch mit
einem Vergnügen (=Placer) belohnt wird, dem Baden und Erholen
in den heissen Thermalquellen.
| Thermalbad in El Placer |
Strasse Alao -
Cusmi pacha |
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Für die Wanderung nach El Placer sollte man etwa 3 Tage einberechnen.
Von Alao aus ist es möglich, mit einem Motorrad oder einem Auto
mit Vierradantrieb auf einer holprigen Strasse bis fast nach Cusmi
pacha zu fahren. Das letzte Stück dieser Strasse ist von Schlammrutschen
überdeckt und eine Überquerung ist nur zu Fuss möglich.
Bis ans Ende der Strasse dauert es mit dem Motorrad etwa 3/4 Stunden.
Von dort an geht es dann bergauf, an einem Schild des Nationalparks
vorbei, durch hohe Paramogräser, über Bäche und durch
Sümpfe. An einem schönen Tag hat man Aussicht auf das wunderschöne
Tal von Alao.
| Tal von Alao |
Wanderweg zur
Laguna Negra |
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Dann kommt man auf den ehemaligen Wanderweg, der teilweise aber durch
kleine Schluchten unterbrochen wird. Der Aufstieg dauert etwa zwei
Stunden, dann erblickt man die kleine, aber wunderschöne Laguna
Negra, die auf 4000m ü.M. liegt.
Dies ist der höchste Punkt der Wanderung. Hier herrscht ein eisiger
Wind, der nicht zu einem längerem Aufenthalt einlädt. Dies
trotz des schönen Landschaftsbild das durch die Lagune entsteht
und der einmaligen Aussicht auf die östlich liegenden von Wäldern
überdeckten Täler und Gebirgsketten.
| Ausblick auf die
östlichen Gebirgsketten, in Richtung Amazonas |
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Der Abstieg bis nach El Placer, das zuunterst im Tal liegt, dauert
etwa 7 Stunden. Die Vegetation ist verschieden von der die man beim
Aufstieg zur Laguna Negra antrifft. Die Wälder bestehen aus Bäumen,
die über 30m hoch sind, die von vielen Epiphyten wie Bromelien,
Farnen, Moosen und auch Orchideen bewachsen sind.
Unten bei den Thermalquellen gibt es kaum noch Spuren von Menschen,
fast nur noch Natur. Man hört das Rausch der Flüsse und
das Geplätscher von Wasserfällen. Die heisse Quelle, die
schönen Bäume, Palmen, leuchtend farbige Blumen und Schmetterlinge
machen aus dem Ort ein Paradies.
Bei Voranmeldung ist es möglich, in dem kleinen Parkhaus des
Umweltministeriums zu übernachten.
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